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Was ist Zen?
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Zen gehört zur Mahayana-Richtung des
Buddhismus, in der die Übung auf das
Wohl aller fühlenden Wesen ausgerichtet
ist. Im Zuge der Ausbreitung des
Buddhismus nach Osten paarte sich die
mystische philosophische Stärke der
indischen Lehre mit der pragmatischen,
bodenständigen Lebenstüchtigkeit der
Chinesen. Daraus entstand eine
besondere Form, das Zen, dessen
prägnantester Vertreter Meister Rinzai
war.
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Charakteristisch für den Rinzai-Zen-
Buddhismus ist dessen starke
Alltagsorientierung, d.h. die Anwendung
von Achtsamkeit, Mitgefühl und Weisheit
im täglichen Leben. Durch seine
Ausbreitung von China nach Japan
erfuhr der Zen-Buddhismus eine
Ergänzung durch die landestypische
Kultur und Ethik. Zen beruht auf den
drei Pfeilern "Meditation, Ethik und
Weisheit" (Weisheit als Erkenntnis der
Wirklichkeit). Es zeichnet sich aus durch
Bodenständigkeit, Einfachheit und
Konzentration auf das Wesentliche.
Der alltägliche Geist ist der Weg
Kalligraphie von Rei Ko Mukai